© Preisverleihung 2025 in Karlsruhe.

Preisträger und Preisträgerinnen

Der Diakonie Journalistenpreis Baden-Württemberg 2026 wird am 22. Juli 2026 in Stuttgart verliehen. Es werden in diesem Jahr Preisgelder von insgesamt 9.500 Euro vergeben.

Das Leid italienischer Gastarbeiter-Kinder

Alfonso Pantisano (Tagesspiegel). Aus eigener Betroffenheit schildert er die Folgen für Familien, wenn Eltern für eine begrenzte Zeit in Deutschland arbeiten wollten und dafür ihre Kinder zu Großeltern oder in ein Internat gaben. „Der Autor schafft es, das Schicksal seiner eigenen Familie packend nachzuzeichnen, aufzuklären und zu sensibilisieren“, urteilt die Jury.

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„Geflüchtet und was dann? 10 Jahre ‚Wir schaffen das‘“

Kai Diezemann und Thomas Schneider (SWR). Die Jury würdigte den differenzierten und ehrlichen Blick auf ein gesellschaftlich stark aufgeladenes Thema. Am Beispiel Schwäbisch Gmünd zeige der Film anschaulich sowohl die großen Leistungen als auch die Grenzen kommunaler Aufnahmebereitschaft. Handwerklich sei der Film zudem sehr gut umgesetzt.

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„Die letzte Zeit. Vom Umgang mit dem Sterben“

Patrick Batarilo (SWR). Die Jury überzeugte der individuelle Zugang des Autors, der hier nicht störend wirke, sondern unmittelbar in den Beitrag hineinziehe. Besonders hervorgehoben wird, wie sich das journalistische Erzählen mit persönlichen Erfahrungen verbindet und dem Thema eine besondere Dringlichkeit verleiht, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

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„25 Jahre Babyklappe: ‚Ich wurde als Baby noch vor einer Haustür abgelegt.‘“

Susanne Babila (Deutschlandfunk). Den im Deutschlandfunk gesendeten Beitrag bewertet die Jury als „journalistisch stark“. Die Thematik von Kindern, die kurz nach der Geburt anonym weggegeben wurden, werde im Gespräch mit einem betroffenen jungen Mann einfühlsam gezeigt. Auch die Relevanz von Baby-klappen werde verdeutlicht.

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„Behindertenschule in Heilbronn schlägt Alarm“

Ute Susanne Koboldt (SWR). Der Film, der im SWR-Fernsehen lief, zeige mit eindrücklich bildhaften Szenen die widrigen Folgen der Raumnot in einer Schule mit besonderen Bedarfen. „Der Beitrag lässt Eltern, Kinder, Schulleitung und die Bürgermeisterin zu Wort kommen und führt den Skandal vor Augen, aber auch die Wichtigkeit einer solchen Einrichtung“, sagt die Jury.

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