Diese Seite ist eine Kooperation zwischen dem Diakonischen Werk Baden und Württemberg

Preisträger 2021

Der Diakonie Journalistenpreis Baden-Württemberg wird am 11. November 2021 in Stuttgart verliehen. Er werden Preisgelder von insgesamt 10.500 Euro vergeben.

Kategorie Fernsehen

Das Intensiv-Team – Im Kampf gegen die 3. Welle

In der Kategorie Fernsehen wird ein Beitrag der SWR-Reihe „betrifft“ von Dr. Patrick Hünerfeld ausgezeichnet. In der Reportage „Das Intensiv-Team – Im Kampf gegen die 3. Welle“ berichtet der Mediziner und Journalist von der Intensivstation der Freiburger Universitätsklinik seit Beginn der Pandemie. In 45 Minuten vermittelt er geballtes Wissen über die Corona-Pandemie, das dem Publikum hilft, die Situation einzuordnen. Gleichzeitig ermöglicht die Reportage einen Blick hinter die Zahlen und Theorien und geht sehr nahe, was die Jury überzeugte.

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Kategorie Hörfunk lang

Schwarz, jung, weiblich – Frauen gegen Rassismus

In der Kategorie Hörfunk lang geht der Diakonie Journalistenpreis an Susanne Babila. Mit ihrem Beitrag „Schwarz, jung, weiblich – Frauen gegen Rassismus“ in SWR 2 Glauben begleitet sie nach Meinung der Jury außergewöhnlich authentisch und gelungen in situativen Interviews junge schwarze deutsche Frauen, die sich gegen Rassismus stark machen. Babila dokumentiert, wie aus dem Erschrecken eine deutsche Bewegung wird. Das Feature überzeugte durch die große Weiterentwicklung der Protagonistinnen und die Nähe, die Hörende zu ihnen aufbauen.

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Kategorie Hörfunk kurz

Wohnen, wo bald abgerissen wird: Gentrifizierung in Stuttgart-Hallschlag

Als hervorragendes Beispiel für gute Hintergrundrecherche geht der Preis für den Hörfunk-Kurzbeitrag an Cordelia Marsch, SWR 2: „Wohnen, wo bald abgerissen wird: Gentrifizierung in Stuttgart-Hallschlag“. Der Beitrag ist aufwendig recherchiert und betrifft viele Menschen in Stuttgart. Die Jury lobte außerdem die sprachliche Qualität des Beitrags.

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Kategorie Print

Alle für einen

Der Preis in der Kategorie Print wird vergeben für die Reportage „Alle für einen“ von Amonte Schröder-Jürss, veröffentlicht im Magazin der Süddeutschen Zeitung. Ein ganzes Dorf setzt sich für einen Mann mit Behinderung ein und ermöglicht ihm, in seinem Elternhaus wohnen zu bleiben. Die ungewöhnliche und besondere Geschichte, emotional erzählt, überzeugte die Jury.

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